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Projekt wird konkret: 450 km mit dem Kajak auf dem Rhein

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Blick auf Rhein

Das Projekt als konkret zu bezeichnen ist eigentlich schon eine fette Untertreibung. Gesprochen haben meine Dame und ich darüber schon im Juni und die ersten Notizen sind damals auch schon geschrieben worden.

Als mehr oder weniger ambitionierte Wanderfahrer, so nennen sich die Paddler mit den langen schlanken Booten die nicht auf der offenen See fahren, wollten wir die Saison mit einem ordentlichen Kilometerstand abschließen. Da wir sowie so gerne mit Gepäck fahren kamen wir schnell auf die Idee einer solchen “kleineren” Langstreckenfahrt.

Der Rhein bietet sich hier an, da er zentral für uns erreichbar ist, wir beide den Rhein lieben, auf halber Strecke ein Basislager in Wesseling beziehen können (Duschen und wieder lecker bei Muttern satt essen), wir mit einer schönen Strömung unterstützt werden, es links und rechts ne Menge zu sehen gibt, ein konzentriertes fahren zwischen all den dicken Frachtern (die kleine Kajaks kaum sehen können) nötig ist und der Rhein einfach geil ist.

Die Kerndaten der Fahrt sind wie folgt:

  • Einbooten (so heißt der Start bei Paddlern) in Oppenheim am Rhein.
  • Ausbooten in Wesel beim Otto-Vorberg-Haus, dies ist ein Schulungshaus des Deutschen Kanu Verbandes (DKV).
  • Start wird der 08.08.09 sein.
  • Ankunft muß spätestens am 16.08.09 sein.
  • Boot: Lettmann River Tour Touring
  • Paddel: Schlegel Voyager Carbon (Carbonpaddel, leichter als 900gr)
  • Ausrüstung: leichtes 2 Personen Zelt, Exped Liegematten, leichte Touring Schlafsäcke, Gas Kocher und Lampe, diverse Campingzeug (alles individuell nach Größe und Gewicht ausgewählt), Paddelklamotten, Wechselkleidung, Kohlenhydrathaltiges Tütennudeln und Reis, Trinkwasser, Verbandszeug, Sicherheitsequipment. Kurzum alles was man/(ich glaube Frau wird meckern) so braucht um auch mal ein Bootshaus oder Campingplatz zum Übernachten verpasst zu haben.
  • Literatur: Der DKV Flussführer

Wir rechnen mit einer Fließgeschwindigkeit von ca 10 – 11 km/h und heftigst Rheinabwärts fahrenden Schiffsverbänden (Talfahrern). Eine Schlüsselstelle wird die schmalste Stelle des Rheins, die Loreley, werden. Hier ist der Rhein nur 130 m breit und die mit uns fahrenden Frachtschiffe müssen hier schon ordentlich das Ruder rumwerfen um die Pötte durch diese Kurve zu kriegen. Wir werden uns jedenfalls im passenden Moment am rechten Ufer durch eine Lücke schmuggeln.

Alles weitere sollte dann komplikationslos über die BühneWasser gehen. Geschätzte 8 Tage ohne Auto, Telefon, Internet usw.! Auf jedenfall ein Genuß.

Je näher die Fahrt rückt um so emsiger werden auf jedenfall die Vorbereitungen.
Stay tuned bzw tunes

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2 Gedanken zu „Projekt wird konkret: 450 km mit dem Kajak auf dem Rhein

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