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Xsight_Colour_Front

Revolutionäre One for All Fernbedienung der exklusiveren Sorte

[Trigami-Review]Alle für einen oder eine für alle.
xsight-logo_kleinHier geht es nicht um Mantel- und Degenfilme sondern um Universalfernbedienungen. Universalfernbedienung? Vor Jahren habe ich mal bei einem der großen Discounter so ein Ding für 19,95 € mitgenommen. Das Ziel war die Anzahl der Fernbedienungen, die sich mit jedem modernen Entertainment Gerät so ansammeln, in der Menge zu reduzieren. Das Ergebniss war so lala. Aber ganz ehrlich, was will man für knapp 20 € auch erwarten. Abhaken.

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Touch
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Colour

Nun ist es wieder soweit. Der Paketdienst brachte ein Paket, in dem zwei Exemplare aus der oben erwähnten Gattung der Universalfernbedienungen schlummerten. One For All Xsight. Zum einen die Fernbedienung Xsight Touch und daneben das Modell Xsight Colour. Beide Trendsetter ihrer Sparte! Die Augen begannen schon unmittelbar nach dem Auspacken zu leuchten. In der sehr einfach gehaltenen Verpackung (oh ich mag diese  Blisterbiester gar nicht) befindet sich die Fernbedienung, ein AC/DC Netzladegerät in Gestalt einer Ladestation (Touch), USB Kabel, Installations CD, ein Lithium-Ionen Akku (Touch) und ein Handbuch. Das Sendeteil hat eine wirklich sehr ordentliche Größe, nicht so ein fummeliger Minitastenkram, sondern was richtiges zum anpacken. Auch die offensichtliche Verarbeitung der Fernbedienung gibt keinen Grund zur Klage. Klasse Oberflächenfinish und alles erscheint sehr wertig, leider fehlt aber der richtige Eye-Catcher in Form von ein bißchen Aluminium oder Edelstahl. Aber so langsam werde ich neugierig, wie es mit der Technik unter der Haube funktioniert, also schnell den Akku rein und aufladen.

Lassen sich wirklich alle vorhandenen Geräte mit einer Fernbedienung bedienen?

Fangen wir mal mit dem modernsten Gerät, einem Sony DVD Player, an. Die Vorgehensweise dabei ist wirklich als intuitiv zu bezeichnen. Zuerst wird der Gerätetyp ausgewählt, in diesem Fall DVD-Player, nun den Hersteller, die Xsight prüft nun selbstständig, die am meisten verbreiteten Codes für den von Ihnen ausgewählten Hersteller und fordert zu einem test auf. Lässt sich so das Gerät ausschalten ist der Test bestanden. 30 Sekunden – Fertig!

xsight-start Genauso reibungslos ging es auch mit den weiteren Geräten, bis unser alter Videorecorder an der Reihe war. So ein großes altes VHS Gerät, das sich unter dem Fernseher versteckt um täglich 1 – 2 Sendungen zeitgesteuert,aufzunehmen. Steinalt! Von Panasonic, und prompt von der Xsight nicht erkannt.  Und nun? Ach ja, lernfähig stand irgendwo (bis hier wurde noch kein Blick in das Handbuch geworfen). Also ratz-fatz die Lernfunktion im Menü gesucht und schnell die entsprechenden Befehle  von der Gerätefernbedienung übermittelt. Fertig. Klappt hervorragend. Im Schnelldurchgang haben wir so alle Gerätefernbedienungen durch die Xsight ersetzen können, coole Sache!

xsight-typenInzwischen haben die beiden Hightech Teile unseren Spieltrieb erweckt, weswegen wir alles auf den Plan geholt haben, was irgendwie nach einer Fernbedienung aussieht. Klappte absolut komplikationslos, selbst die billige Taiwan Fernsteuerung die der xbox etwas Komfort abringt, ist nun ersetzbar. Es sind nun alle, wirklich alle, im Haushalt vorhandenen Fernbedienungen in einem Gerät vereint. Sogar die Biester, die den Steckdosen bzw den angehängten Geräten den Standby Saft nehmen. yiihaa
STOP, klitzekleine Einschränkung. Bei aller Spielerei hat eines nicht geklappt. Die Funkfernbedienung zu unserem PKW ließ sich merkwürdiger nicht integrieren. Weder war der Hersteller im Menu zu finden, noch klappte die Lernfunktion. Vielleicht auch besser so. Eine gravierende Einschränkung muß ich aber trotzdem nennen. Ich nehm jetzt mal die Original FB unseres TV-Gerätes. Dort wimmelt es neben den klassischen Tasten 0 – 9 und Lautstärke noch von Buttons zum Auwählen des Signaleingangs, Videotext, spezielle Senderinformationen usw. Und genau diese lassen sich mit keiner der beiden Xsight Geräte abbilden!

xsight-glueckwunschOk, was kann man noch mit dem guten Stück anfangen. Ach ja, Personalisierung! Meine Freundin hat andere Vorlieben, wenn es um die Lieblingssender geht,  als ich. Desperate Housewives vs DSF und Eurosport 😉

Kein Problem, schnell über das Menu ein eigenes Profil benennen und erstellen, und die schon erkannten Sender, die anhand der Senderlogos super zu erkennen sind, in der gewünschten Reihenfolge ablegen. Pustekuchen, geht ohne verbindung zum PC nicht. Das Handbuch liegt übrigens immer noch unberührt im Karton. 🙂 Zur Einrichtung gibt es übrigens hier ein paar sehr ordentliche Videos, die sowohl bei Einrichtung, den Favoriten, der Erstellung der Profile als bei weiteren Aktivitäten zeigen wie kinderleicht alles geht.

Was verbirgt sich denn eigentlich noch in dem Karton? Ach ja, da schlummert noch die CD und das Datenkabel. Also mal schnell sehen, was sich dahinter verbirgt. Zuerst die CD in den Rechner und die Installation starten. Geht übrigens auch auf einem PC mit Microsoft Windows 7 RC hervorragend, obwohl eigentlich nur bis zu Windows Vista supportet ist. User von anderen Betriebssystemen (Mac, Linux, …) werden hier jedoch schmächlich im Stich gelassen. Nachdem die nötigen Treiber installiert waren, Datenkabel einstecken und die Xsight dran. Alles schön, das Menü, welches sich nun auf dem PC offenbart, ist einigermaßen intuitiv zu verstehen und zu bedienen wie die beiden Handgeräte auch. Nach kurzer Klickserei poppt der Hinweis, dass ein Update bereitstehen würde. Hmm, tue ich’s oder tue ich’s nicht. Egal, ich tue es. Und zack, innerhalb kurzer Zeit war die Firmware auf dem neuesten Stand. Sowohl bei der Xsight Touch als auch bei der Xsight Colour. Ok, mein Favorit war sofort die Touch, sie vermittelt einfach ein bissl mehr Hightech Feeling als die Colour, das Touchpad läßt sich super einfach bedienen und ist einfach mal was anderes.

Fazit

Alles in allem überzeugen mich beide Geräte nicht so 100%ig. In Sachen technischer Features und der Verarbeitungsqualität verspricht das Konzept mehr als die Umsetzung letztendlich erfüllt. Was mir absolut nicht einleuchtet, ist die Preisliche Positionierung im Markt. Das Set, welches ich hier im Auftrag teste, hat eine UVP von über 300,00 €. Ich würde dafür nun allerdings gerade mal ein 1/3 bis die hälfte ausgeben.  Sowohl via Twitter, als auch bei Facebook, kann sich der Interessierte mit Neuigkeiten zum Produkt und Hersteller versorgen.

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