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Spreadshirt

[Serie – Teil 2] Texte & Motive für den eigenen Spreadshirt Shop entwickeln und erstellen

Im ersten Teil der kleinen Artikelserie, wie man mit Spreadshirt eigene T-Shirts entwerfen und damit Geld verdienen kann, hatte ich kurz und knackig die Eröffnung eines Spreadshirt Shops beschrieben. Auch hatte ich dort erwähnt, dass Ihr T-Shirts und andere Textilien entweder mit Texten, dazu gibt es einen klasse Textgenerator von Spreadshirt, oder mit Motiven bedrucken lassen könnt. Hier nun etwas zur Vertiefung.

T-Shirts „Text only“ designen und drucken

Shirt gestaltenEin Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte. Ein knackiger Text hat aber auch seine Reize. Sei es ein Wortspiel, etwas Ironisches oder was auch immer. Jedenfalls bietet euch Spreadshirt eine klasse Out-of-the-box Lösung an, um direkt eure Textidee auf ein T-Shirt drucken zu können. Dafür werden auch keine besonderen Fertigkeiten in der Bedienung eines Grafikprogrammes erwartet. Jeder der, hellen Geistes ist und, schon einmal in einer aktuellen Textverarbeitung gearbeitet hat bekommt das hin. Hier die entsprechenden Schritte, beispielhaft, an einem T-Shirt:

  1. Produkt in der gewünschten Farbe auswählen (T-Shirt, Hoodie, Hose, Tasche oder oder oder)
  2. Auf Text hinzufügen klicken (siehe Screenshot unten)
  3. Nun den gewünschten Text schreiben und plazieren. Die Textbox kann easy-peasy mit der Maus verschoben werden.
  4. Text formatieren (Schriftart, Links-Mitte-Rechtsbündig, Größe und Farbe)
  5. Fertig. Eventuell die Schritte wiederholen wenn Ihr weitere Bereiche (Rücken oder Brust oder Ärmel) bedruckt sehen möchtet.

Spreadshirtn Text Editor

Habt Ihr euren Wunschtext einmal fertig , könnt Ihr damit problemlos weitere Textilien damit bedrucken. Dazu einfach das gewünschte Produkt auswählen und schwupps legt es sich unter euren Text. 😉

Als Betreiber eines Spreadshirt Shops, könnt Ihr das gute Stück jetzt in euer virtuelles Schaufenster packen und damit beginnen es zu vermarkten 🙂

Motive für T-Shirts designen und entwickeln

pixelgrafik_kleinBis jetzt hatten wir ja über die Shop Eröffnung und das erstellen von „Text only“ Shirts gesprochen. Jetzt soll es um das Thema Motive und Druckarten gehen ohne das es zu einem Mördergrafiktutorial ausartet.

Beginnen möchte ich mit den verschiedenen Dateiformaten die einem bei diesem Thema begegnen und den daraus abzuleitenden Möglichkeiten. Die erste Unterscheidung erfolgt bereits in dem ich von Pixel– und Vektorgrafiken rede.

Pixelgrafiken

pixelgrafik_vergrössertPixelgrafiken kennt im Grunde jeder der schon mit einer Digitalkamera rumgefuchtelt hat. Die am meist verwendeten Formate sind dabei .jpeg (.jpg) oder .gif beziehungsweise .png
Dabei hat jedes Format seine Vorteile (z.B. GIF bietet Transparenzen, JPEG Farbverläufe und PNG kleine Dateigrössen unvm.) jedoch haben alle einen RIESENNACHTEIL. Sie lassen sich nicht, verlustfrei, größer skalieren! Zieht Ihr eine kleine Pixelgrafik in der Größe auf, wird die Abbildung unschön weil pixelig.
Schaut euch als Beispiel mal die beiden kleinen Bildchen an. Das obere, kleine, ist scharf; das untere unscharf und pixelig. Nicht so cool aber auch nicht zu ändern.
Trotzdem könnt Ihr jetzt aber die tollen Fotos aus dem letzten Urlaub auf T-Shirts drucken lassen, hauptsache die Bilder sind groß genug weil nur dann die nötige Detailschärfe zu erzielen ist. Allerdings könnt Ihr mit Pixelgrafiken immer nur ganze Flächen drucken. Es gibt keine Möglichkeit eine freistehende Kontur zu drucken, es wird immer auf ein rechtwinkeliges Rechteck oder Quadrat hinauslaufen. Hmm, wirklich nicht soo cool – oder 🙁

Vektorgrafiken

MINI Cooper VektorgrafikDie bessere Lösung für viele Anwendungen bei der Textiliendruckerei sind Vektorgrafiken. Diese sind leider deutlich aufwändiger in der Produktion beziehungsweise der Motiventwicklung, bringen aber zwei entscheidende Vorteile mit. Erstens sind Vektorgrafiken unendlich vergrößerbar. Habt Ihr ein cooles T-Shirt Motiv und wollt dieses der Welt zeigen, mietet einfach einfach die Fassade eines fetten Hochhauses und lasst dort eure vergrößerte Vektorgrafik aufhängen 😉
Dieses Riesenbild wird gestochen scharf sein!
Warum?
Weil eine Vektorgrafik mathematische Angaben enthält wie sich die einzelnen Bereiche der Grafik zueinander zu verhalten haben.
Zweitens könnt Ihr mittels einer Vektorgrafik saubere Konturen und sogar umrandete Freiflächen erstellen. Schaut euch mal als Beispiel das blaue T-Shirt an. Der orange MINI dort würde exakt an der orangen Außenkontur gedruckt werden. Hätte ich die Scheibe, die Lufthutzen und Scheinwerfer nicht mit einer Farbe befüllt würde dort 1:1 der blaue T-Shirt Stoff durchscheinen. Cool oder 😀
Wenn Ihr jetzt noch ein Motiv als Flockdruck auf einen Hoodie/Kapuzzenpulli oder anderes drucken lasst habt ihr ein verdammt exklusives Stück Stoff in der Hand 🙂

Um nun wieder auf Spreadshirt zu kommen, ihr könnt bei Spreadshirt sowohl Pixel- als auch Vektorgrafiken auf die Produkte drucken lassen. Und wenn es nicht unbedingt ein super farbenreiches Foto sein muß solltet ihr versuchen eine schöne Vektorgrafik zu entwickeln. Programme für die Erstellung von Vektorgrafiken wären zum Beispiel Adobe Illustrator  und Corel Draw. Dummerweise kosten beide Programme in ihren neuesten Editionen richtig Geld. Sofern ihr diese oä Programme schon besitzt – super, dann könnt ihr ja schon richtig loslegen.

[green_box]Ein hervorragendes, OpenSource lizenzsiertes, Programm zur Erstellung von Vektorgrafiken ist Inkscape. dieses wird von www.inkscape.org kostenlos angeboten. Macht euch aber bitte unbedingt mit den Lizenzbestimmungen von Inkscape vertraut![/green_box]

Motive entwickeln und Digitalisieren

Ich gehe mal davon aus das Ihr keine Supergrafikexperten seid, sondern mittels Learning by doing beginnen möchtet, Vektorgrafiken zu entwickeln um diese dann bei Spreadshirt auf T-Shirts usw. zu drucken. Bitte erwartet jetzt hier keinen Kurs sondern einfach ein paar Tipps die ich empfehlen möchte.

Wenn Ihr ein Händchen habt und ein guter Zeichner seid, legt einfach los und beginnt mit einem Blatt Papier und einem Bleistift. Zeichnet eure Motividee auf und verbessert diese solange bis die Wiedergabe mit maximal drei Farben möglich ist. Achtet darauf, keine Farbverläufe zu erstellen und die wechselnden Farben lückenlos aneinander zu bringen. (Gute Tipps hierzu findet ihr auch direkt bei Spreadshirt)
Hilreich ist es auch das Motiv zu colorieren. So könnt ihr schon bei der Motiventwicklung Komplikationen vermeiden.

Motiv gezeichnet, Farbe dran – alles cool! Und nun?

Im nächsten Schritt solltet Ihr euer Werk einscannen um es so zu digitalisieren. Zur Not geht es auch das Motiv mit einer Digi-Cam zu fotografieren (Zur Verwendung eines Grafiktablets kann ich nichts sagen da ich damit noch nie gearbeitet habe). Jetzt geht es mit dem PC weiter! Ladet den Scan/das Foto eures Motives auf euren Rechner  und importiert es in euer Vektorprogramm. Als nächstes beginnt Ihr mittels dem Beziertool euer Motiv nachzuzeichnen und die Pfade zu setzen. Daran denken, die nachgezeichneten Pfade immer brav zu schließen 😉
Lasst euch Zeit, arbeitet gründlich und prüft eurer Werk auch mit Zoom und Vergrößerungen. Fehler und Mängel im Detail lassen sich oft nur so erkennen. Seid ihr der Meinung wirklich fertig zu sein, coloriert eurer Motiv testweise. Es schadet auch nicht das Motiv mit einem hellen und einem dunklen Hintergrund zu betrachten. Zuletzt lege ich meine frische Vektorgrafik auf ein, ebenfalls in Inkscape importiertes,Foto eines T-Shirt um einfach mal zu schauen wie es wirkt. So erkennt Ihr zum Beispiel auch die Verhältnisse von Größen und Strichstärken. Unter Umständen lehnt Spreadshirt Motive ab die mit zu geringen Strichstärken eingereicht werden.

[green_box]Natürlich kann als Vorlage auch ein Foto dienen, bei dem Ihr mit geschickter Plazierung von Linien und Farben die Konturen hervorheben und betonen könnt. ;)[/green_box]

Spreadshirt bietet ein umfangreiches Kompendium als Hilfestellung für Fragen rund um das Thema Motiverstellung und Druck. Hier einige Links zu den entsprechenden Themen:

Das soll es eigentlich schon, zum Thema der Motiventwicklung, gewesen sein. Im dritten und letzten Teil möchte ich euch, in lockerer Reihenfolge, ein paar Fakten und Infos aufzählen die für eine Kooperation mit Spreadshirt sprechen.

 

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