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Fitbit Flex

Im Test – Fitness Armband Flex von Fitbit

Seit einigen Tagen ist ein neues Gadget zum testen hier, welches in erster Linie nicht wirklich auffällt und sozusagen auch keine Arbeit macht. Es ist einfach da und macht seinen Job. Wie in der Headline zu lesen ist, geht es um ein Fitness Armband, aktuell um das Flex von der Firma Fitbit.com. Was genau so ein Fitness Tracker macht, wurde ich von einigen Lesern gefragt und im Grunde waren diese Fragen der Anlass zu einer kleinen Artikelreihe. In loser Reihenfolge werde ich noch das Nike+ Fuelband SE und das Up von Jawbone testen und hier bei www.pixeltunes.de vorstellen und beschreiben.

Artikel-/Testreihe

 

Fitness Tracker machen was?

Wahrscheinlich ist jeder mit seiner körperlichen Verfassung und Statur mehr oder weniger nicht zufrieden. Die Wohlstandsgesellschaft in der wir leben, verleitet uns leider viel zu einfach, mit dem Hintern auf dem Stuhl sitzen zu bleiben und vieles, ohne jegliche Bewegung, zu erledigen. Dumm nur, dass uns damit ein wesentlicher Grundstein zur körperlichen Fitness verloren geht – die Fettverbrennung.  Wie ich in diesem Artikel schon geschrieben hatte, geht es mit kleiner Intensität sehr sehr gut, die lästigen Pfunde in Luft aufzulösen. Die Lösung heißt also Bewegung, Bewegung und noch mehr Bewegung. Und genau dieses zeichnet ein Fitness Tracker auf.

Fitbit Flex Smartphone AppDas Fitbit Flex wird dazu, nach der kinderleichten Erstkonfiguration am PC (Win & Mac), einfach ums Handgelenk geschnallt – das war es! Ab jetzt zeichnet der Flex all eure Schritte auf, um diese in unterschiedlicher Form zu präsentieren. Der Flex hat dabei kein wirkliches Display, sondern zeigt anhand von 5 kleinen Dioden den Umfang der erfolgten Aktivitäten. Parallel kann auch mittels Smartphone der Status überprüft werden. In den gängigen Stores liegen die jeweiligen Apps für iPhone und Android kostenlos bereit. Ist die App installiert verbindet sich das Flex auf Wunsch per Bluetooth mit dem Smartphone und zeigt einen aktuellen Status an.

Dabei beschränkt sich die Anzeige nicht nur auf den Part der Aktivitäten, sondern auch auf die Quantität und Qualität des Schlafes. Okay, dies zu testen fällt mir/uns aktuell relativ schwer, weil ein kleiner Bub nächtens schon einmal heftigst rumquakt, womit der Schlaf dann entweder unterbrochen oder erledigt ist. Aber gehen wir mal von einer „ruhigen“ Schlafumgebung aus, so zeigt das Flex an, wann und wie lange man geschlafen hat und ob der Schlaf durch Leichtschlafphasen beeinträchtigt wurde.

Fitbit Flex Schlaftracker
Aufzeichnung der Schlaf- und Wachphasen

Fazit

Ich muss sagen, dass ich von dem Fitbit Flex wirklich überzeugt bin. Inzwischen trage ich das nur wenige Gramm leichte Silikonbändchen sowohl Tags als auch nachts. Zum duschen kann es umgeschnallt bleiben und im Tagesgeschäft ist es am Arm schnell vergessen und versteckt sich unter dem Ärmel des Pullis oder eines Hemdes.
Es lässt sich kinderleicht bedienen, die Software (wird aus dem Internet runtergeladen) ist quasi selbsterklärend und ermöglicht die Konfiguration mit wenigen Klicks. Selbstredend bietet die Software rund um das Flex auch die Verbindung zu sozialen Netzwerken wie Facebook, G+ und einer eigenen Community an. Der Vergleich seiner Aktivitäten mit Freunden ist damit natürlich auch gewährleistet.

Das Flex ersetzt nebenbei auch meinen Wecker. War dies über Jahre immer mein Smartphone, kann ich nun dem Flex mitteilen, wann ich per Vibration geweckt werden möchte, tolle Idee!!

Im Lieferumfang befinden sich zwei unterschiedlich lange Armbänder, die mit dem Fitbit Sensor bestückt werden und umgeschnallt werden müssen, und schon kann es losgehen. Dazu ein passender USB-Dongle und ein induktives USB-Ladegerät.

Als Minus kann ich eigentlich nur bemängeln, dass mir das Flex keine Uhrzeit anzeigt.

Fakten

  • Automatische Synchronisierung mit dem PC, MAC und Smartphone. Für Smartphones ist Bluetooth 4.0/Bluetooth Smart erforderlich, was derzeit auf iPhone 4S/5, iPad Generation 3, iPod Touch Generation 5 und viele Androidgeräte zutrifft.
  • Speichert detaillierte Daten bis zu 7 Tage, regelmäßige Synchronisierung empfohlen
  • Weniger detaillierte Daten werden maximal 30 Tage gespeichert
  • Akkulaufzeit: ca. 5 Tage
  • MEMS 3-Achsen-Beschleunigungssensor zur Messung von Kalorienverbrennung, Entfernung, Schritten und Schlaf
  • Vibrationsalarm zum stillen Wecken
  • Wasserdicht bis zu einer Tiefe von 10 Metern
  • Armband in zwei Größen enthalten: o Small 140-176 mm o Large 161-209 mm

Das Fitbit Flex ist zu einem Preis von unter 100,- Euro zum Beispiel bei Amazon* zu erwerben.

 

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2 Gedanken zu „Im Test – Fitness Armband Flex von Fitbit

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