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Nike+ Fuelband SE

Fitness Tracker – Nikeplus Fuelband SE im Test

Der nächste Fitness Tracker wartet darauf getestet und zu meiner Meinung befragt zu werden. Nach dem sehr positiven Eindruck des Fitbit Flex, hier ist der Artikel dazu (und hier), gilt es nun dem Nike+ Fuelband SE auf den nicht vorhandenen „Zahn“ zu fühlen. Der Fitness Tracker wurde mir zu diesem Test von Nike zur Verfügung gestellt. Vielen Dank schon einmal dafür! In loser Reihenfolge folgen noch die Testberichte zu den unten genannten Fitnesstrackern!

Artikel-/Testreihe

Erster Eindruck

Das was Nike dem geneigten Käufer eines Fuelband SE liefert ist in erster Linie schon einmal nicht schlecht. Aufwändig und edel verpackt erinnert mich das Fuelband SE an die ersten Apple® iPods die so anno 2003 / 2004 durch meine Hände gingen. Auch Apple verstand und versteht es bis heute die eigenen Produkte, in Sachen Verpackung, auf dem Spannungsbogen schön hoch zu hängen.
Das Fuelband steht dem in nichts nach. Leider ist die Verpackung dieses Pressemuster bereits etwas abgegriffen weswegen ich auf ein Unboxing Video verzichten möchte. Der Lieferumfang des Fitness Trackers von Nike besteht aus:

  • dem eigentlichen Armband
  • einem ca. 40 cm langen USB Kabel
  • einem Verlängerungsglied um den Umfang des Fuelband anpassen zu können
  • ein kleines Werkzeug um das Armband zwecks Anpassung öffnen zu können.
  • eine kleine Anleitung mit Hinweis auf den Software Download und die iPhone App

Heavy Duty

Gegenüber den mir hier vorliegenden Fitness Trackern von Fitbit und Jawbone fällt sofort die sehr hochwertige und aufwändige Konzeption des Fuelband SE auf. Kein weiches Silikon bildet das Armband sondern ein sehr festes Kunststoffmaterial, darin eingelassen ein LED Display und ein Bedienknopf. Auf der anderen Seite des Armandes befindet sich ein ebenfalls sehr aufwändiger Verschluß bei dem es, wie bei einem Schloß, um zwei in sich zu verriegelnde Elemente geht welche mittels einem Druckknopf zu öffnen sind. In diesem Schließmechanismus befindet sich auch die USB Schnittstelle. Nike gibt an das Fuelband SE wäre wasserdicht und auch für Wassersport zu nutzen, probiert habe ich es nicht. Ebenfalls komplett anders wird auch das Armband im Umfang angepasst und eingestellt. Auch hier geht Nike seinen Weg und bietet dem User zusätzliche, verschieden lange, Elemente an die den Umfang des Armbandes vergrößern oder verkleinern. Diese zusätzlichen Elemente können mittels einem kleinen Werkzeug, Nike liefert das bereits mit, demontiert werden. Dazu wird das Armband an bestimmten Stellen geöffnet wo dann entweder ein Element dazukommt oder entfernt wird.

Konfiguration und Aufladen

Auf der Website www.nikeplus.com/setup bietet der Sportartikelhersteller eine Konfigurationssoftware für Windows und Mac an. Diese wird installiert, anschließend das Fuelband per USB mit dem Rechner verbunden und erst einmal aufgeladen. Hierbei fällt sofort das Display des Fuelband SE auf. Fast alles was es an Interaktion zwischen Mensch und Armband gibt wird über das mehrfarbige Display bestätigt. Anfangs ein echt cooles Feature wurde es mir und meiner Frau, sie hat das Fuelband SE mehrere Tage getragen, zuviel an BlingBling. Aber zurück zur Ersteinrichtung. Das Webinterface des Fuelband SE ist sehr intuitiv und lässt eigentlich kaum Fragen offen. Nach der Eröffnung eines Accounts im Rahmen der Nike+ Community kann es mit dem bestimmen der eigenen Trainingsziele losgehen. Dabei werden Vergleichsdaten von anderen, gleich alten, Nike+ Usern als Motivationshilfe angezeigt.

Im Alltag

Im Alltag erwies sich das Fuelband SE als Begleiter der unterschiedliche Begeisterung hervor rief. Der Funktionsumfang ist für einen Fitness Tracker gigantisch, das Fuelband spricht dich via Display persönlich an um die zu motivieren, gleichzeitig besitzt das Fuelband auch die funktionalitäten einer Armbanduhr. All das wird aber durch ein recht schweres Tragegefühl erkauft, sowohl mir als meiner Frau war das irgendwie eine Nummer zu schwer – zu heftig. Desweiteren vermisse ich als Paddler so etwas wie einen Sicherheits-Release, soll heißen dass sich das verschlossene Band bei der Kraft x von selber öffnet. Hintergrund ist einfach, nicht irgendwo hängen zu bleiben und sich dadurch zu verletzen. Das Fuelband ist derart massiv das es mir dadurch ein bisschen unbehaglich erscheint und für mein Empfinden einfach oversized ist. Der Eindruck bestätigt sich auch im Vergleich des Gewichtes sind doch das Fitbit Flex und das Jawbone up gemeinsam leichter als das Fuelband für sich.

Mein Fazit

Ich kann hier nur über die Momentaufnahme reden, sind doch die jeweiligen Testkandidaten nur eine begrenzte Zeit im Fundus. Ich habe mich mit dem Fuelband SE nicht wirklich anfreunden können. Auch andere Tester aus meinem Bekanntenkreis die das Fuelband getestet und begutachtet hatten, kamen auf den gleichen Tenor – Überladen – too much!

Meine Erwartungen an einen einfachen und simpel zu bedienenden Fitnesstracker erfüllte das Fuelband nicht. Keine Frage, es ist ein tolles Gadget, super verarbeitet, tolle Materialien, klasse Features; aber nicht meine Baustelle. Ich benötige viele Features nicht und will nicht verschiedene Aufzeichnungen machen ob ich jetzt Squash spiele oder gelaufen bin. Dies ist eine rein subjektive Meinung die ich hiermit zum Ausdruck bringen möchte, ich kann mir gut vorstellen das es User gibt die ohne ihr Fuelband nicht mehr vors Haus gehen. Ich kann gut ohne!

Wer der Meinung ist, dass Fuelband ist genau sein Ding bekommt es zum Beispiel hier bei Nike. Preislich geht es bei stolzen 139,- € los. Von der Qualität her ist das Fuelband das Weld wert! Bei meinem Stammdealer Amazon werden „Fuelbänder“ angeboten die zum teil bei 180,- € losgehen. Das wäre es mir auf keinen Fall wert, aber schaut selber.

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2 Gedanken zu „Fitness Tracker – Nikeplus Fuelband SE im Test

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