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Jawbone Up

Resume – Testwochen mit dem Jawbone Up

Vor einigen Wochen hatte ich mir im Rahmen eines Testes ein sogenanntes Wearable um das Handgelenk geschnallt um es Tag und Nacht zu tragen um so einen ordentlichen Test abliefern zu können. Hat nicht geklappt!!

Merkwürdiges Armband

So tapfer wie auch sein wollte, ich habe das Jawbone Up nach einigen Tagen entnervt an die Seite gelegt. Die Erwartungen bzw. Anforderungen die ich hatte waren wohl höher als vorgesehen. Ich erwartete:

  • angenehmen Tragekomfort
  • Alltagstauglichkeit
  • genaue Auskünfte über meine Aktivitäten

Im Grunde nichts besonderes und das gleiche was das von mir getestete Fitbit Flex ohne Probleme leisten konnte. Hat aber alles irgendwie nicht sollen sein. Aber der Reihe nach:

Tragekomfort

Jawbone Up

Wie auf den Fotos zu sehen, ist das Up kein wirkliches geschlossenes Armband sondern eher ein Armreif. je nach Gusto kann die Öffnung nach außen oder nach innen, zum Körper, getragen werden. Bei beiden Varianten war es nervig. Entweder bleibt man außen irgendwo hängen oder eben an der eigenen Hose oder Gürtelschlaufe. Einen Pulli anziehen ohne darin verheddert zu werden – unmöglich!!

Alltagstauglichkeit

Natürlich kann diese Klinkensteckerlösung nicht wasserdicht sein. Das heisst beim Schwimmen ausziehen, genauso wenn es ein heftiger Lauf durch den Regen wird. Laut Hersteller soll das ganze Spritzwasser geschützt sein. Baden oder Duschen – no way! Und jedesmal das Bändchen ab und wieder anziehen zu müssen ist unbequem und nervig. Andere, siehe Fitbit und Nike+, können das besser.

Aufzeichnung meiner Aktivitäten

Dabei macht das Up erst einmal eine gute Figur. Logische Ions und eine saubere Menüführung zeigen den Stand meiner Aktivitäten. Natürlich muss hierzu das Up über die Klinke wieder ans Smartphone gestöpselt werden. Erst dann erfolgt die Synchronisierung, gleichzeitig wird der Fitnesstracker auch direkt wieder, zu Lasten des Smartphone Akkus, aufgeladen. Eine genaue Überlegung wann und wie der Trucker aufgeladen werden soll kann also nicht schaden.
Die Aufzeichnung meiner gelaufenen Kilometer sind so genau wie bei allen anderen getesteten Wearables – nämlich nicht so wirklich. Mal wird ein Kilometer schon bei 900 m vollgemacht, ein anderes mal erst nach etwas über 1050 m. Da hier die „Abrechnung“ über die Schritte erstellt wird finde ich diese Ungenauigkeiten nicht so gravierend denn es werden klare Tendenzen aufgezeigt und auf die kommt es mir an. Auch in die Schlafaufzeichnungen sollte nicht zuviel Genauigkeit interpretiert werden. Ruhige Phasen vor dem Fernseher werden schon einmal als Schlaf ausgewertet, im großen und ganzen passt es aber wenn es über die Auswertung der Schlafphasen geht.

Mein Fazit

Wenn ich ehrlich bin enttäuscht mich das Jawbone Up. Der Tragekomfort ist so lala und die fehlende Wasserdichtigkeit ist schwach. Die Synchronisierung über eine Hardware Schnittstelle ist 80er Jahre, genauso wie die Aufladung. Für Outdooraktivitäten ist das Up damit ungeeignet. Wer trotzdem zugreifen möchte kann das Up zum Beispiel bei Amazon erwerben.

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